Collaboration in kleinen und mittleren Unternehmen bezahlbar und effektiv

Collaboration in kleinen und mittleren Unternehmen – bezahlbar und effektiv

Die Werbung der marktbeherrschenden Hersteller ist eindeutig – flexible Zusammenarbeit im Team ist nur mit ihren Produkten möglich…

Weit gefehlt – das geht auch eine Nummer kleiner und damit kostengünstiger – vielleicht nicht immer so bunt oder hübsch aber es geht.

Netzwerken, VPN, Kalender, Adressbücher, Datenfreigaben, Mail-Lösungen all das ist auch ohne Amazon, Apple, Cisco, Google und Microsoft möglich.

Die Frage die sich als allererstes stellt ist was brauche ich als Unternehmen wirklich. Mail, Adressen, Kalender braucht mit Sicherheit jeder. Einen Zugang zum Firmennetz sicherlich schon nicht mehr alle, Zugriff auf Informationen bzw. Daten aus dem Netzwerk vermutlich noch weniger.

Die technische Basis für all das ist die Erreichbarkeit des eigenen Netzwerkes. Das kann unterschiedlich realisiert werden. Einfachste und verlässlichste Methode ist eine öffentliche IP über die das eigene Firmennetzwerk erreicht werden kann.

Ich setze jetzt mal voraus, dass jede Unternehmung ein Netzwerk und damit einen Router hat. Dieser kann Einwahlknotenpunkt sein – was er bei kleinen Unternehmungen auch sicher sein wird. In dem Fall spricht man von einer VPN-Verbindung (Virtual Private Network). Diese kann mit unterschiedlichen Verbindungsprotokollen konfiguriert sein – die bekanntesten dürften aktuell „L2TP over IPsec“ bzw. „openVPN“ sein.

Üblich verwendete Router in dem Bereich sind FritzBoxen, Speedports oder vergleichbare Produkte der Anbieter für Internetzugänge. Die Geräte sind für Betriebe bis vielleicht fünf oder zehn Mitarbeitern benutzbar und schnell zu konfigurieren, sind aber einfach keine Firewalls oder Telefonanlagen. Daraus resultiert dass man für professionelle Umgebungen zu anderen Geräten greifen sollte.

Handelsübliche Firewalls von Markenherstellern sind dann z.B. SonicWall oder Sophos. Solche Next Generation Firewalls werden gerne von Verkäufern als eine Art Alleskönner verkauft. Je nach Größe und Ausführung können da schon einige tausend Euro zusammen kommen. Aber es gibt auch andere Ansätze… So kann man z.B. mit einem Gerät von MikroTik eine auf IP-Tables basierende Firewall konfigurieren – das funktioniert erst einmal grundsätzlich. Will man mehr Sicherheit haben gibt es Möglichkeiten das zusammen mit Linux-Instanzen (z.B. einem Rasperian-System) zu lösen.
Auch VPN-Server oder Netz-zu-Netz Verbindungen sind auf Basis von MikroTik ohne weitere Kostenaufwand zu realisieren.
Nächster Punkt ein leistungsfähiges WLAN-Netzwerk – mit der Möglichkeit zu einem Standardnetzwerk noch mehrere andere WLAN-Netzwerke zu konfigurieren, welche durch eigene IP-Kreise keinen Zugriff auf interne Netzwerke haben. Konfiguriert an einer Stelle, erweiterbar mit Accesspoints an unterschiedlichsten Stellen in der Unternehmung um jederzeit über eine optimale Abdeckung zu verfügen.
Ob das mit einem oder mehreren Geräten geschieht ist einzig und allein vom Geldbeutel und dem was an Leistung gebraucht wird abhängig.

Bleiben noch Netzwerklaufwerke, der Mail-Dienst, Kalender und Adressbücher.
Ich möchte an der Stelle mal mit einem Mailserver beginnen. Je nach dem was man braucht kann es schon ausreichen die Mailpostfächer, Kalender und Adressbücher von Anbietern wie Strato, Host Europe, Domain Factory oder anderen kommen zu lassen. Je nach dem was man braucht kann das eine schnelle und kostengünstige Variante sein.
Ist es notwendig die Kommunikation aus Sicherheitsgründen in der Unternehmung zu halten kann man entweder wieder Linux-Server aufsetzen, oder zu nahezu fertigen Lösungen wie Kerio oder Kolab greifen. Letzterer ist als Community Version kostenfrei zu bekommen, Kerio kostet ist allerdings im Preis recht überschaubar.
Wenn kein eigener Mailserver gebraucht wird, aber Kalender, Adressbücher und Netzwerklaufwerke ein Thema sind können own- oder Nextcloud zum Einsatz kommen. Dabei handelt es sich um Serverlösungen welche als Community Version wieder kostenfrei Verfügbar sind. Die Lösungen setzen auf Linux-Plattformen auf, was ein Rechner sein kann, aber auch ein NAS-Laufwerk.
NAS-Laufwerke sind heute kleiner Server, welche eine enorme Leistungsfähigkeit haben. Die beiden größten Hersteller sind QNAP und Synology – es gibt noch andere und vor allem auch freie NAS-Versionen, da dazu allerdings viel Wissen um Hard- wie Software gehört ist es ratsam sich ein fertiges Produkt anzuschaffen.
Solche Geräte bieten dann die Möglichkeit Benutzer-Verzeichnis-Dienste zu nutzen an die z.B. andere Geräte angebunden werden können um zu erreichen dass Benutzer in einem Netzwerk nur an einer Stelle verwaltet werden.

Das alles zusammen bewegt sich in recht überschaubaren Größenordnungen was das zu investierende Budget anbelangt. Man braucht einfach nur einen Dienstleister der sich darauf auch einlässt.

Wir erstellen genau solche Lösungen für und mit unseren Kunden. Unsere Zielgruppe sind kleine und mittlere Betriebe die mit Intelligenz skalierbare und zukunftsorientierte Lösungen angehen möchten.

Cornelius Hoffmann

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