MikroTik ein wirklich interessanter Hersteller für Netzwerk-Infrastruktur-Produkte.

Warum ist dieser Hersteller interessant. Ich möchte das einmal aus meiner Sicht versuchen zu erklären...

Bevor ich MikroTik entdeckt habe habe ich mich mit verschiedenen Herstellern, unterschiedlichen Oberflächen und Lösungsansätzen herum geschlagen. Das kann gewollt sein, weil vielleicht unterschiedliche Gruppen von Administratoren sich um die jeweiligen Themenbereiche kümmern. Für mich war der Ansatz allerdings ein Anderer.

Zuerst versuchte ich mit Standardherstellern ins Gespräch zu kommen um in Preis wie Leistung Geräte zu finden die preislich interessant, dabei zu managen sowie überwachbar und schlussendlich mit einer einheitlichen Oberfläche zu konfigurieren waren. Leider fand ich auch nach zwei Jahren bei den bekannten Herstellern nichts was auf ein solches Anforderungsprofil passen wollte.

Gab es Firewalls im Programm so waren diese im Bedienkonzept komplett von der restlichen Konfigurier-Logik abgekoppelt. Andere Hersteller hatten dann Router mit Firewallfunktion oder gar nichts.

Übrig blieben am Ende der Platzhirsch CISCO welcher allerdings Preise aufruft die einen erfürchtig erstarren lassen. Zyxel die mir im Service nicht so wirklich gefallen haben und schlussendlich auch keine mir liegende Logik für Konfigurationen hatten. Preis und Leistung stimmten allerdings schon. So landete ich dann durch eine Empfehlung bei MikroTik.

Das Funktionsprinzip der Geräte ist dem von CISCO sehr vergleichbar, denn jedes Gerät hat ein Betriebssystem (RouterOS und neuerdings SwitchOS). Innerhalb dieses Systems kann man entscheiden was man konfiguriert. Soll es ein Switch, eine Firewall oder ein Backbone-Switch werden…

Hier habe ich eine einzige Oberfläche, egal ob Cloud Core Router, Cloud Core Switch wie auch den WLAN-Acesspoints. Geräte die im Preis wie auch der Leistung aussergewöhnlich waren, denn theoretisch kann man an jedem Gerät alles konfigurieren – ob das dann sinnvoll ist, bestimmt alleine die Leistungsfähigkeit der Hardware.

Switches die ohne Aufpreise SFP+ Anschlüsse (10 GBit) bieten und somit auch gut als Stockwerkswitches eingesetzt werden können.

WLAN-Stationen welche ohne Probleme weitergehende Zugriffsberechtigungen abbilden können und einiges mehr. All das für Preise wie man diese von Herstellern kennt die Geräte herstellen welche rudimentär oder gar nicht managebar sind.

Also los die ersten Testgeräte gekauft und danach angefangen diese zu konfigurieren. Aus heutiger Sicht vielleicht blauäugig, allerdings mit Engagement, einem gewissen Grundwissen absolut zu schaffen. So konfigurierte ich mein erstes Gerät als Router / Firewall und DHCP-Server.

Die Geräte sind sehr logisch aufgebaut, wenn man sich verinnerlicht wie Netzwerk-Kommunikation aussieht.

Zugegeben die Geräte sind keine Consumer-Maschinen, welche nachdem man eine Einstellung getätigt hat andere Funktionen anpassen. Bei der Konfiguration muss man an alles selbst denken. Dafür bekommt man ein extrem leistungsfähiges Gerät. Router bekommt man mit bis zu 72 Prozessorkernen, Switches aktuell mit bis zu 32 Kernen.

Bisher habe ich die Geräte bei Kunden als Firewall, VPN-Server, DHCP-Server, Backbone und Stockwerkswitches verbaut. Standortvernetzungen wie auch WLAN-Lösungen unter Nutzung eines CAPSman habe ich mit den Geräten in der Vergangenheit realisiert. Immerhin kommt MikroTik aus dem WLAN-Bereich und deswegen sind die Produkte sehr leistungsfähig. Zumindest sind die bisher installierten WLAN-Netze deutlich leistungsfähiger als z.B. Airport, FritzBox oder vergleichbare WLAN-Netzwerke, welche wir vorher für unsere Umgebungen benutzt hatten.

Mein Fazit:

Durch eine immer gleiche Oberfläche aller Geräte muss man nicht jedes Gerät neu kennen lernen. Leistung und Preis stimmen und ein Monitoring Tool auf Basis eines MikroTik-Gerätes (Dude-Edition) gibt es vom Hersteller kostenfrei oben drauf. Router OS wird ständig und kostenfrei aktualisiert. Ich bin in der Zwischenzeit nicht nur zertifizierter Techniker sondern auch überzeugter Anwender.

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